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Herzlich willkommen

Wir begrüßen Sie ganz herzlich auf der Internetseite des RZK.

Hier erfahren sie alles rund um den Gocher Karneval und die verschiedenen Veranstaltungen. Außerdem gibt es Informationen über die Prinzenpaare, Garden und viele weitere Angebote und Aktivitäten.

Prinzentreffen mit 1200 Narren

36 Stunden nach der mitreißenden Prinzenkür war der „Gürzenich von Goch“ ein weiteres Mal rappelvoll: 1200 Narren feierten in der Sporthalle des Gymnasiums das internationale Prinzentreffen. Sitzungspräsident Jürgen Hemmers begrüßte „rekordverdächtige“ 26 Prinzenpaare und Abordnungen, die gemeinsam mit den amtierenden Tollitäten der 1. GGK Rot-Weiß, Achim I. Verrieth und Svenja II. Lange, sowie dem ebenfalls frischgekürten Kinderprinzenpaar Jan I. und Eva III. ein imponierendes Bild auf der toll geschmückten Bühne abgaben. Auch das vierstündige Programm, begleitet von den Skyliners, begeisterte nach drei Jahren ohne Fastelovend die Gäste. Tanzdarbietungen boten die 1. GGK, die Tanz- und Reitergarde des Clubs der Pferdefreunde, Viktoria Goch, die IPK Pfalzdorf sowie die Karnevalsabteilung der Feuerwehr. Die „Boore“ waren natürlich ein Garant für kölsche Stimmung, Timo Schwarzendahl begeisterte, ehe die Partyband Töns vor dem Finale auf der Bühne den Schlusspunkt setzte.

 

1098 Tage ohne Kür – Goch ist wieder geck

1500 Narren erlebten im „Gürzenich von Goch“ den GGK-Sessionsstart für Prinz Achim I. Verrieth und Lieblichkeit Svenja II. Lange.

Genau 1098 Tage lang hatten die Gocher dank der Corona-Maßnahmen auf ihr Großereignis namens Prinzenkür verzichten müssen, doch das ist jetzt vollendete Vergangenheit: 1500 Untertanen feierten im „Gürzenich von Goch“ einen Auftakt aus dem Bilderbuch des Karnevals für das 9. Tollitätenpaar der 1. Großen Gocher Karnevalsgesellschaft (GGK) Rot.-Weiß, Achim I. Verrieth und Svenja II. Lange, die während der pandemiebedingten Pause tapfer auf ihren großen Moment gewartet hatten. Genau 311 Minuten lang feierten die Narren in der Sporthalle des Gymnasiums einen grandiosen Start in die Fastelovend-Session.

„Was für ein Bild!“, staunte Sitzungspräsident Jürgen Hemmers auf der bestens präparierten Bühne, als die Standartenträger aller karnevalstreibenden Gocher Vereine mit dem Tambourkorps Asperden zum Start emporgeklettert waren. Die Rolle der „Eisbrecher“ meisterten die Funkertwens aus Kleve mit Bravour. André Budde, Thomas Schumacher, Rainer Ulrichs und Jürgen Hecht besangen den „Skandal um Ulla“ und parodierten den Gocher Kultwirt Benny gekonnt.

Was folgte, war ein Triumphzug in Rot und Weiß. Die GGK-Armada eroberte die Bretter, die die Karnevalswelt bedeuten. Hemmers begrüßte das Paar mit den Worten: „Der Gocher Karneval zieht über die Dörfer. Der Prinz ist aus Kessel und die Prinzessin aus Hassum!“ Dann war der große Augenblick für Bürgermeister Ulrich Knickrehm gekommen: „Paar in spe war gestern, heute gibt es ein neues Prinzenpaar. Ihr habt Geduld und Hoffnung gebraucht“, sprach der Erste Bürger und tat um genau 20.09 Uhr gewohnt souverän seine mit Küsschen und Orden belohnte Pflicht: Achim I. und Svenja II. regieren Goch. Mit dem scheidenden Kolping-Karneval-Komitee-Paar Johannes Knops und Julia Giesen wurden schnell noch Orden und Präsente getauscht, ehe Achim erste Worte ans Volk richtete: „Auf diesen Moment haben wir lange gewartet. Unser Dank gilt dem toll organisierten Karneval mit dem RZK und den befreundeten Vereinen, die alle ihre Auftritte verschieben mussten“. Zu Ehren der Tollitäten legten dann die Funkenmädchen der GGK ihren mitreißenden Gardetanz hin.

Absolute Extraklasse bot die Kölner Showband „De Bajaasch“, die aus dem Stand den Saal in ein Tollhaus verwandelte. Nach den temperatursteigernden Zugaben „Drink doch ene met“ und „Su lang mer noch am lääve sin“ herrschte Einigkeit: Ein phantastischer Auftritt.

Dem Gardetanz der Mädchen des AKV Vallis Comitis aus Asperden folgte die Thronrede der stolzen Karnevalsoberhäupter. „Endlich, endlich sind wir den Titel Prinzenpaar in spe los“, stöhnte Achim I., mit Svenja II. das inzwischen 68. Paar der Stadt Goch. Das Motto in dieser Session lautet: „Wej sin al blos Menze – Lachen, Tanzen, Singen, Scherzen – Gocher Karneval berührt die Herzen“. Ein besonderer Gruß ging an das 92-jährige Urgestein Ladis Derer, vor 66 Jahren einer der Gründer der 1. GGK Rot-Weiß.

Den Besuch des Überraschungsgasts der Prinzengarde dürfte kein Besucher so schnell vergessen. „Enne Janze“ alias Georg Jansen bot, im Rollstuhl an einem Tischchen sitzend, eine Bütt op Platt, wie es sie in dieser Güteklasse lange keine mehr auf der Kür gegeben hat. Die Lachtränen flossen literweise, der Brejpottquaker „aus der Champions League der Büttenredner“, wie ihn Präsident Helmut Vehreschild mal in Kellen bezeichnet hatte, bekam nicht nur eine Rakete, sondern musste auch noch eine gefeierte Zugabe bieten. „Mein Herzenswunsch ist in Erfüllung gegangen“, strahlte Prinz Achim.

Das Tanzcorps der Pumpengemeinschaft Vrouwenpoort bewies mit vielen Hebefiguren, dass dieses Können nicht nur in Köln verbreitet ist und auch die 14 „Dancing Queens“ des Kolping Karneval Komitees 1885 begeisterten die im Saal feiernde Narrenschar mit einer „Abba-Party“.

Der zweite Überraschungsgast der Rot-Weißen bot erneut einen Wortbeitrag, wiederum ein Wunsch des Prinzen Achim, der bekanntlich jahrzehntelang passionierter Büttenredner war, erst in Kessel, dann auch in Goch und im ganzen Kreis Kleve. René Steinberg, Kabarettist, Radiomoderator und Kneipenquiz-Kollege der Keppelner Queekespiere-Oberkarnevalistin und WDR-Moderatorin Steffi Neu, fegte über die Bühne und brachte nicht nur mit seinem Mülheimer Ruhrgebiets-Slang die Zwerchfelle der Gecken in Aufruhr.

Für 30 Jahre kölsche Musik im Gewand des Karnevals steht die Truppe „Kolibris“. Und die brauchte keine 30 Sekunden, um den Saal hinter sich zu bringen. „Wenn et trömmelche jeht“, „Die Hände zum Himmel“, die Profitruppe zog das ganze Register der Gute-Laune-Partymusik aus der Domstadt, lautstark gefeiert vom Narrenvolk.

Kleiner Missklang dann im Finale, denn Jürgen Hemmers musste notgedrungen verkünden, dass der eigentlich angekündigte Stargast Dave Davis „Motombo“ irgendwo auf der Autobahn stecken geblieben sei und nicht kommen könne. Stattdessen spielte die Kürbegleitband „Skyliners“ (die nach Programmende auch noch für eine After-Kür-Party sorgte) alle Akteure der Kür-Nacht mit dem Gocher Musikverein auf die Bühne. Nach genau 307 Minuten erklang das Gocher Heimatlied, nach 311 Minuten sprach Prinz Achim „vom Start in eine goldene Session“.

Dreimal Goch, Helau!

- Ein Beitrag von Jürgen Loosen für die Rheinische Post am 09.01.2023

 

Anmeldung für den Rosenmontagszug 2023 gestartet

Gar nicht mehr lange, dann wird es „ernst“ mit dem Karneval: Die Prinzen und Prinzenpaare sind bereits vorgestellt, die Inthronisation ist früh im neuen Jahr, und von da an geht es Schlag auf Schlag bis zum Höhepunkt der närrischen Session, dem Rosenmontagszug. Der findet 2023 am 20. Februar statt und ist schon jetzt ein großes Thema für das Gocher Rosenmontagszugkomitee (RZK). Der Grund: Die Anmeldungen für Wagen und Fußgruppen sollten so langsam eintreffen, und insbesondere die Wagenbauer haben noch eine Hürde zu bewältigen: die TÜV-Abnahme ihres Gefährts.

Um es den Vereinen und sonstigen Gruppen einfacher zu machen, haben die Zugleiter Andreas Strötges und Stephan Joosten sich etwas ausgedacht: Es gibt einen Termin mit Heinz-Willi van de Loo vom TÜV Rheinland, der schon lange ehrenamtlich nach Feierabend die Anhänger und ihre Aufbauten überprüft. Diesmal haben die RZK-Männer eine Halle im Gocher Industriegebiet angemietet, in dem die Prüfung stattfinden soll. „Ich habe die bekannten Wagenbauer schon vor Wochen angeschrieben, leider haben sich bisher nur wenige zurückgemeldet“, sagt Strötges. Sein Angebot: Wer sich heute oder morgen noch meldet, kann sein Gefährt bei dieser Gelegenheit vorstellen. „Es werden feste Termine im Stundentakt vergeben, damit niemand zu lange Wartezeiten auf sich nehmen muss.“

Die Organisatoren von Rosenmontagszügen müssen die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer so weit wie möglich gewährleisten. Deshalb ist es seit Jahren obligatorisch, dass der TÜV die Wagen abnimmt. „Reifen, Bremsen und Unterkonstruktion werden begutachtet, bei Anhängern, auf denen sich obendrauf Menschen aufhalten, gehen die Prüfungen noch weiter, da wird zum Beispiel geguckt, ob die Brüstungen hoch genug und stabil sind und auch, wie der Auf- und Abstieg geregelt ist“, weiß Strötges.

Einige Vereine haben ihre Anhänger noch vom vergangenen Jahr, in dem sie ja bis kurz vorher noch hofften, Karneval feiern zu können, fertig und gut verpackt irgendwo stehen, von vielen anderen wissen es die Organisatoren nicht. Da sie aber davon ausgehen, dass sich alle begeisterten Karnevalisten sehr auf die lange vermissten närrischen Zeiten freuen, gehen sie davon aus, dass es genügend Gruppen geben wird. Die bekommen vom RZK übrigens auch eine kleine Geldspritze. „Wir haben uns entschlossen, die einzelnen Gruppen für ihren Wagenbau und die Fußgruppen mit ihren großartigen Kostümen in der kommenden Session stärker finanziell zu unterstützen, denn die Aufwendungen werden für die Aktiven immer größer“, weiß der Zugleiter. Je nach Größe des Wagens beziehungsweise nach Größe der Fuß- oder Musikgruppe sind Unterstützungen vorgesehen. Auch in der Hoffnung, damit vielleicht neue Gruppen zu einer Teilnahme zu motivieren. Damit auch sie das wunderbare Gefühl kennenlernen, an Rosenmontag mittendrin dabei zu sein, sich selbst und anderen große Freude zu bereiten. Auf der Internetseite des RZK Goch sind die Anmeldevoraussetzungen bereits nachzulesen, es gibt auch ein Formular.

- Ein Beitrag von Anja Settnik für die Rheinische Post am 08.12.20222

Neues aus dem Gocher Karneval

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programmheft 2019

Karneval am Niederrhein...

in der Narrenhochburg Goch / Kreis Kleve!

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Die alljährlich im Januar in der Gocher Sporthalle stattfindende festliche Inthronisation des Gocher Prinzenpaares.

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Gocher Prinzentreffen

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Eines der größten Prinzentreffen im Rheinland lädt alljährlich Tollitäten aus der Region ein.

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Der alljährliche Höhepunkt des Straßenkarnevals in unserer Heimatstadt. Bunt. Farbenfroh. Freudig.

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